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Mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt (IHK): Präsentation & Fachgespräch meistern

Die mündliche Prüfung Wirtschaftsfachwirt (IHK) ist der letzte Schritt auf dem Weg zum Abschluss – und sie besteht aus Präsentation und Fachgespräch.

Sie findet erst nach den schriftlichen Prüfungen statt und prüft, ob du dein Wissen strukturiert, praxisnah und souverän auf den Punkt bringen kannst.

Das wichtigste zuerst: Hier ist die Bestehensquote extrem hoch! Es fällt kaum noch jemand durch. 😊

Das folgende sind Ausschnitte aus unserem Crashkurs für Präsenation und Fachgespräch, falls du also tiefer einsteigen möchtest: Hier geht es zum Crashkurs (Hier klicken)

Inhaltsverzeichnis

Zulassung & Zeitpunkt

Zur mündlichen Prüfung (auch situationsbezogenes Fachgespräch genannt) wirst du nach erfolgreichem Bestehen der schriftlichen Teile zugelassen.

Der Termin liegt zeitlich danach und schließt die Prüfung ab.

Meist wird man ca. 2-3 Monate nach der HQ-Prüfung zur Abschlussprüfung eingeladen.

Es gibt jedoch auch IHK-Standorte, wie München, wo Teilnehmer 4-5 Monate warten müssen.

Ablauf der mündlichen Prüfung

Du bekommst vor Ort deine Präsentationsaufgabe (meist vorgegeben, manchmal mit Wahlmöglichkeit) und hast ca. 30 Minuten Vorbereitungszeit.

Für die Darstellung kannst du häufig zwischen Beamer/Projektor, Tafel oder Flipchart wählen.

Wir empfehlen den Flipchart, da er am einfachsten zu nutzen ist und man sich daran „festhalten“ kann!

Danach wirst du in den Prüfungsraum gerufen, stellst dich kurz vor und startest deinen Vortrag.

Die Präsentation dauert etwa 10–15 Minuten, danach folgen ca. 15 Minuten Fragen durch die Prüfer.

Danach verlässt du kurz den Raum und erhältst anschließend dein Feedback.

Kleiner Praxis-Tipp: Wenn die Prüfer anfangen, sich zu räuspern oder öfter auf die Uhr zu schauen – zum Schluss kommen.

Was kommt dran? Typische Aufgaben

Grundsätzlich kann alles aus dem Stoffkatalog auftauchen – der Fokus liegt aber stark auf Führung und Zusammenarbeit.

Da dies für viele das leichteste Modul des Wirtschaftsfachwirts ist, erklärt es vielleicht, warum hier kaum jemand durchfällt.😊 

Es geht in der Prüfung um Ihre Eignung als Führungskraft!

  • Wie kommunizieren Sie mit Mitarbeitern, Kunden, Auszubildenden, ausländischen Arbeitskräften usw.?
  • Sind Sie in der Lage eine konkrete Projektplanung zu entwerfen?
  • Wie bilden Sie Teams, lösen Sie Konflikte, fördern Sie Mitarbeiter?
  • Auch rechtliche Aspekte können gestriffen werden!

Häufig verknüpfen die Prüfer Themen wie Personalentwicklung, Führungsstile/Managementmethoden, betriebliches Management und Kommunikation/Konfliktlösung. Auch rechtliche Aspekte können gestreift werden (z.B. zum Betriebsrat oder Rechte von Auszubildenden). 

So fragen Prüfer oft: Sie knüpfen an Unklarheiten aus deiner Präsentation an oder gehen ins Detail (z. B. Glasl-Eskalationsstufen, Mediation, Mobbingprävention, interkulturelle Integration). 

Praxistipp: Wenn du bewusst ein Thema in dem du gut bist, nur kurz ansprichst, aber nicht weiter erläuterst, ist die Chance hoch, dass du zu diesem Thema gefragt wirst. Geschenkte Punkte!

Die Präsentation: Aufbau & Umsetzung

Die Theorie zu kennen ist eine Sache, sie in 30 Minuten in eine überzeugende Präsentation zu verwandeln, eine andere.

In diesem Teil geht es darum, wie du dein Wissen strukturierst und am Beispiel eines konkreten Prüfungsfalls aufbereitest.

Deine Präsentation: Aufbau, Tipps und ein konkretes Beispiel

Ein klarer und logischer Aufbau ist die halbe Miete. Eine bewährte Struktur, die du als Grundlage nutzen kannst, sieht wie folgt aus:

  1. Sich selbst/Aufgabe/Thema vorstellen: Worum geht es?

  2. Problemstellung analysieren: Was ist die Herausforderung?

  3. Lösungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlung: Wie gehst du das Problem an?

  4. Fazit: Was ist das Ergebnis deiner Überlegungen?

Je nach Fragestellung kann aber natürlich auch eine andere Gliederung sinnvoller sein. 🤓

Konkrete Beispiele findest du in unserem Crashkurs für die mündliche Prüfung:

Hier geht es zum Crashkurs (Hier klicken)

 

Das Fachgespräch – Worauf kommt es an?

Nach deiner Präsentation beginnt der Dialog. Das Fachgespräch macht zwei Drittel der Note aus und dient dazu deine Eignung als Führungskraft zu prüfen.

Souverän im Dialog: So meisterst du das Fachgespräch

  • Anknüpfungspunkte bewusst setzen: Die Prüfer knüpfen oft an Themen an, die in der Präsentation unklar geblieben sind oder die du bewusst nur kurz angerissen hast. Du kannst also deine Lieblingsthemen gezielt erwähnen, um das Gespräch in eine für dich vorteilhafte Richtung zu lenken. Hast du im Fazit zum Beispiel erwähnt, dass hier ein situativer Führungsstil ganz wichtig sein kann, ohne es genauer zu erklären, ist eine Nachfrage dazu sehr wahrscheinlich.

  • Umgang mit Fragen: Scheue dich nicht, nachzufragen, wenn du eine Frage nicht verstanden hast. Das kostet keine Punkte. Wenn du eine Antwort wirklich nicht weißt, ist es besser, dies ehrlich zu sagen, anstatt zu schweigen. Dann springen die Prüfer einfach zur nächsten Frage. Falls du eine Idee hast, sag aber lieber etwas, bevor du nichts sagst.

  • Mögliche Fragen und Themen: Schau dir unbedingt nicht nur Führung und Zusammenarbeit an, sondern auch die damit verwandten Fächer „Unternehmensführung“ und „Betriebliches Management“. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass ein Prüfer etwas ganz anderes fragt – auch wenn das zum Glück selten vorkommt.

Hier werden in der Regel nicht Inhalte abgefragt, sondern es ergibt sich meist ein Gespräch in dem es eher darauf ankommt, dass die Prüfer den Eindruck bekommen, dass du sinnvoll antworten und Situationen einschätzen kannst.

Beispiel: In Zeiten von Migrationskrisen kann die Frage kommen, wie du ausländische Arbeitskräfte im Team integrieren würdest. Das ist kein explizites Thema, das sich in Skripten findet, aber mit gesundem Menschenverstand kann man hier gut antworten – z.B. Finanzierung von Sprachkursen, Ansprechpartner ernennen und so weiter. 🙂

Notengewichtung & Bewertung - Worauf legen die Prüfer wert?

Erst das wichtigste: Es ist vollkommen normal aufgeregt zu sein! Es wäre eher komisch, wenn man ganz entspannt ist. 

Stell dir vor du bist Prüfer und den ganzen Tag kommen aufgeregte Prüflinge, die unsicher sind – und dann kommt plötzlich jemand der komplett cool und gelassen ist. Das ist eher ungewöhnlich und evtl. kostet es sogar Sympathiepunkte. 

Um in der mündlichen Prüfung zu überzeugen, musst du wissen, worauf es ankommt.

Die Note setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die unterschiedlich stark gewichtet werden. Zu verstehen, wie die Prüfer deine Leistung bewerten, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Notengewichtung und Bewertungskriterien: So sammelst du Punkte

Das Wichtigste zuerst: Deine Note für die mündliche Prüfung wird nicht einfach halbiert. Die Gewichtung ist klar verteilt und unterstreicht die Bedeutung des Dialogs:

  • Die Präsentation zählt 1/3 zur Gesamtnote.

  • Das Fachgespräch zählt 2/3 zur Gesamtnote.

Das bedeutet: Selbst wenn deine Präsentation nicht perfekt läuft, kannst du im Fachgespräch noch alles herausholen.

Die Prüfer legen Wert auf ein Gesamtbild, das deine Eignung als zukünftige Führungskraft widerspiegelt.

Bewertet werden dabei Kriterien wie dein inhaltliches Verständnis, dein Selbstbewusstsein, deine Körpersprache, der Medieneinsatzund deine allgemeine Überzeugungsfähigkeit.

Und denk dran: Sympathie aufbauen kostet nichts. Ein Lächeln, eine nette Geste… auch das hat letztlich Einfluss auf die Note und kann am Ende den Unterschied ausmachen!

Um es noch konkreter zu machen, hier eine beispielhafte Bewertungsmatrix, an der sich viele Prüfungsausschüsse orientieren können:

Präsentation (1/3)Gewichtung
Aufbau & Gliederung20%
Fachliche Tiefe & Inhalt40%
Auftreten & Körpersprache20%
Medieneinsatz (Flipchart)20%
  
Fachgespräch (2/3)Gewichtung
Inhaltliche Sicherheit50%
Argumentation & Rhetorik30%
Praxisnähe & Transferwissen20%

Checkliste für den Prüfungstag

Hier eine kleine Übersicht, was am Prüfungstag wichtig ist:

Checkliste für erfolgreiche Prüfungsvorbereitung und Präsentation

Fazit und nächster Schritt

Die mündliche Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt ist mehr als nur ein Test – hier zeigst du, dass du nicht nur gelernt hast, sondern bereit für die Praxis bist.

Der Schlüssel liegt nicht darin, jedes Detail auswendig zu können, sondern darin, mit einer klaren Struktur und einem sicheren Auftreten zu überzeugen.

Hier fällt eigentlich niemand mehr durch, es ist also für jeden gut machbar. Auch für dich!

Du stehst kurz vor dem Ziel und willst für den letzten Schritt absolute Sicherheit gewinnen? Dann ist unser Crashkurs dein perfekter Sparringspartner.

🎯 Crashkurs: Souverän durch Präsentation & Fachgespräch

In nur 60 Minuten geben wir dir den entscheidenden Schliff für einen Auftritt, der in Erinnerung bleibt.

Was du bekommst:

  • Der Fahrplan zum Erfolg: Wir bringen Ablauf, Gewichtung und die entscheidenden Bewertungskriterien auf den Punkt.

  • Sicherheit durch Simulation: Anhand typischer Prüfungsaufgaben (z. B. Teamkonflikte, Mitarbeiterführung) trainierst du für den Ernstfall.

  • Vom leeren Blatt zur Top-Präsentation: Lerne, wie du in der kurzen Vorbereitungszeit eine überzeugende Struktur aufbaust.

  • Meistere das Fachgespräch: Wir geben dir die Werkzeuge, um auch auf knifflige Fragen souverän und überlegt zu antworten.

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