Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeines
- Vertragsschluss
- Zahlungsbedingungen
- Versandbedingungen
- Widerrufsrecht
- Kündigung von Fernunterrichtsverträgen
- Offline-Events
- Gewährleistung
- Haftungsbeschränkung
- Einräumung von Nutzungsrechten von digitalen Inhalten
- Geld-zurück-Garantie
- Schlussbestimmungen
1. Allgemeines
1.1 Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) enthalten die zwischen uns, der Quast Family Office GmbH, Humboldtinsel 7, 13507 Berlin, Deutschland (im Folgenden „Verkäufer" oder „wir") und einem Verbraucher oder Unternehmer (im Folgenden „Kunden" oder „Kursteilnehmer"/„Teilnehmer") ausschließlich geltenden Bedingungen für den Kauf der angebotenen Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht durch schriftliche Vereinbarungen zwischen den Parteien abgeändert werden.
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.2. Änderungen dieser AGB gelten nur für zukünftige Verträge. Änderungen eines bereits geschlossenen Vertrags bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden in Textform.
2. Vertragsschluss
2.1. Die Präsentation der angebotenen Waren und Dienstleistungen stellt kein bindendes Angebot des Verkäufers dar. Erst die Bestellung einer Ware oder Dienstleistung durch den Kunden stellt ein bindendes Angebot nach § 145 BGB dar. Im Falle der Annahme des Kaufangebots durch den Verkäufer versendet dieser an den Kunden eine Auftragsbestätigung per E-Mail.
2.2. Nach der Abgabe des Angebots und erfolgreichem Abschluss der Bestellung, erhält der Kunde eine Kaufbestätigung per E-Mail mit den relevanten Daten. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingegebene E-Mail-Adresse korrekt ist.
2.3. Während des Bestellprozesses hat der Kunde die Möglichkeit die getätigten Eingaben zu korrigieren. Vor Abschluss des Bestellprozesses erhält der Kunde eine Zusammenfassung aller Bestelldetails und erhält die Gelegenheit seine Angaben zu überprüfen.
2.4. Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
2.5. Eine Kontaktaufnahme des Kunden durch den Verkäufer erfolgt per E-Mail.
2.6. Bei digitalen Gütern räumt der Verkäufer dem Kunden ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht ein, die überlassenen digitalen Inhalte für eigene Lern- und Fortbildungszwecke zu nutzen. Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte, eine Vervielfältigung für Dritte oder die Nutzung zur Erstellung eigener entgeltlicher Schulungsangebote ist nicht gestattet, sofern keine Erlaubnis seitens des Verkäufers erteilt wurde.
2.7. Es gilt der auf der jeweiligen Kursseite/Verkaufsseite festgeschriebene Nutzungszeitraum. Für Fachwirt-Lehrgänge beträgt der Zugang in der Regel 24 Monate, für den Lehrgang „Geprüfter Betriebswirt IHK" 36 Monate ab Kaufdatum.
2.8. Eine Verlängerung des Kurszugangs ist bei kompletten Lehrgängen möglich. Eine kostenfreie Verlängerung um 6 Monate ist einmalig möglich, wenn der Kursteilnehmer eine gültige Prüfungsanmeldung, die außerhalb des regulären Kurszeitraums liegt, vorweisen kann. Eine weitere Verlängerung um 6 Monate ist ebenfalls möglich, es fällt allerdings eine Gebühr für die Verlängerung in Höhe von 300 € an.
2.9. Bei ZFU-zugelassenen Fernlehrgängen gelten ergänzend die zwingenden Vorschriften des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG). Der Lehrgang „Geprüfter Betriebswirt IHK" ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) unter der Zulassungsnummer 51674v zugelassen.
3. Zahlungsbedingungen
3.1. Der Kaufpreis wird sofort mit Bestellung fällig (bei Ratenzahlung der Preis der ersten Rate). Die Zahlung der Ware erfolgt mittels der zur Verfügung gestellten Zahlungsarten.
3.2. Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Die Lehrgänge der Quast Family Office GmbH sind gemäß § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Sofern ausnahmsweise steuerpflichtige Leistungen angeboten werden, wird dies auf der jeweiligen Produktseite gesondert ausgewiesen.
3.3. Gegen Forderungen des Verkäufers kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenansprüchen aufrechnen.
3.4 Fälligstellung des Restbetrags bei Zahlungsverzug
Kommt der Kunde mit der Zahlung von zwei aufeinanderfolgenden Raten oder mit einem Betrag, der 10 % des Gesamtkaufpreises übersteigt, in Verzug, so ist der Anbieter berechtigt, den gesamten noch offenen Restbetrag des Ratenzahlungsvertrags sofort fällig zu stellen. Der Anbieter wird dem Kunden in diesem Fall eine Mahnung zusenden und eine angemessene Nachfrist von mindestens zwei Wochen setzen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine vollständige Zahlung, kann der Anbieter den gesamten Restbetrag verlangen. Dies gilt nur, sofern der Verzug nicht durch außergewöhnliche Umstände verursacht wurde, die der Kunde nicht zu vertreten hat.
3.5 Gebühren für nicht einziehbare Lastschriften
Kann eine fällige Lastschrift aufgrund unzureichender Kontodeckung, falscher Bankverbindung oder aus anderen vom Kunden zu vertretenden Gründen nicht eingezogen werden, ist der Anbieter berechtigt, dem Kunden die dadurch tatsächlich entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
4. Versandbedingungen
4.1. Der Versand der bestellten Ware erfolgt gemäß den getroffenen Vereinbarungen. Anfallende Versandkosten sind jeweils bei der Produktbeschreibung aufgeführt und werden gesondert auf der Rechnung ausgewiesen.
4.2. Digitale Güter werden dem Kunden in elektronischer Form entweder als Download oder per E-Mail zur Verfügung gestellt.
5. Widerrufsrecht
Handelt ein Kunde als Verbraucher gem. § 13 BGB, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Handelt ein Kunde als Unternehmer gem. § 14 BGB in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit, steht ihm kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung auf der Bezahlseite des Produktes.
Beachten Sie, dass bei digitalen Inhalten das Widerrufsrecht nach Kauf erlischt.
6. Kündigung von Fernunterrichtsverträgen
6.1. Bei Fernunterrichtsverträgen kann der Teilnehmer den Vertrag ohne Angabe von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss mit einer Frist von sechs Wochen kündigen. Nach Ablauf des ersten Halbjahres kann der Teilnehmer jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).
6.2. Im Falle einer Kündigung ist nur der Anteil der Vergütung zu entrichten, der dem Wert der Leistungen während der bisherigen Vertragslaufzeit entspricht. Eine darüber hinausgehende Vergütung wird nicht geschuldet, es sei denn, es handelt sich um eine angemessene Ausgleichszahlung nach den gesetzlichen Vorgaben des § 5 Abs. 3 FernUSG.
6.3. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Offline-Events
Erwirbt der Kunde ein Ticket zu einem Offline-Event, gelten folgende Bestimmungen:
Bei zwingenden organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen, die nicht von dem Veranstalter zu vertreten sind, behält sich der Veranstalter das Recht vor, eine Veranstaltung abzusagen. In diesem Fall wird der Veranstalter den Kunden unverzüglich informieren sowie die Tickets auf eine Folgeveranstaltung umbuchen. Ausfallkosten, gegen die sich der Teilnehmer hätte versichern können (Ticketversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung etc.), werden auf keinen Fall erstattet.
Im Falle höherer Gewalt oder behördlicher Absage der Veranstaltung ist eine Haftung durch den Veranstalter ausgeschlossen.
Eine Haftung für Stornierungs- oder Umbuchungsgebühren für vom Kunden gebuchte Transportmittel oder Übernachtungskosten ist ausgeschlossen.
8. Gewährleistung
Soweit die gelieferte Ware mangelhaft ist, ist der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt, Nacherfüllung zu verlangen, von dem Vertrag zurückzutreten bzw. den Vertrag zu beenden, den Kaufpreis zu mindern, Schadensersatz oder den Ersatz vergeblicher Aufwendungen zu verlangen. Vor dem Kauf mitgeteilte Mängel stellen keinen Gewährleistungsfall dar. Die Verjährungsfrist von Gewährleistungsansprüchen für die gelieferte Ware beträgt zwei Jahre ab Erhalt der Ware.
9. Haftungsbeschränkung
9.1. Der Verkäufer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ferner haftet der Verkäufer für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung ein Kunde regelmäßig vertraut. Im letztgenannten Fall haftet der Verkäufer jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Der Verkäufer haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.
9.2. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Die Haftung nach Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
9.3. Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Der Verkäufer haftet insoweit weder für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit des Online-Handelssystems und der Onlineangebote.
9.4. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
10. Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte
10.1 Sofern sich aus der Inhaltsbeschreibung im Online-Shop des Verkäufers nichts anderes ergibt, räumt der Verkäufer dem Kunden an den überlassenen Inhalten das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht ein, die überlassenen Inhalte für eigene Lern- und Fortbildungszwecke zu nutzen. Der Nutzungszeitraum ergibt sich aus der jeweiligen Kursseite bzw. der Auftragsbestätigung.
10.2 Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte oder die Erstellung von Kopien für Dritte außerhalb des Rahmens dieser AGB ist nicht gestattet, soweit nicht der Verkäufer einer Übertragung der vertragsgegenständlichen Lizenz an den Dritten zugestimmt hat.
10.3 Die Rechtseinräumung wird erst wirksam, wenn der Kunde die vertraglich geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat. Der Verkäufer kann eine Benutzung der vertragsgegenständlichen Inhalte auch schon vor diesem Zeitpunkt vorläufig erlauben. Ein Übergang der Rechte findet durch eine solche vorläufige Erlaubnis nicht statt.
11. Geld-zurück-Garantie
11.1. Erstattung bei Nichtbestehen der Prüfung
Sollte ein Teilnehmer der Kurse „Wirtschaftsfachwirt/in IHK", „Handelsfachwirt/in IHK" oder „Geprüfter Betriebswirt IHK", die von der Quast Family Office GmbH (ZumFachwirt) angeboten werden, seit Beginn der Prüfungsvorbereitung durch die Quast Family Office GmbH dreimal dieselbe IHK-Prüfung für den jeweiligen Abschluss nicht bestehen, wird der volle Lehrgangspreis erstattet. Voraussetzung für die Rückerstattung ist, dass der Teilnehmer keine weitere Möglichkeit hat, die Prüfung bei seiner örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) abzulegen. Hierfür ist ein entsprechender schriftlicher Nachweis der IHK vorzulegen, der die Anzahl der Prüfungsversuche und den Ausschluss weiterer Prüfungen bestätigt. Der Nachweis ist innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt vorzulegen.
11.2. Beschränkte Geld-zurück-Garantie bei AFBG-konformem Lehrgang
Teilnehmer, die einen AFBG-konformen Lehrgang erworben haben, erhalten im Falle des dreimaligen Nichtbestehens der IHK-Prüfung eine beschränkte Geld-zurück-Garantie in Höhe von 50 % der vom Teilnehmer bezahlten Kursgebühr.
11.3. Geltungsbereich der Geld-zurück-Garantie
Die Geld-zurück-Garantie gilt ausschließlich für natürliche Personen, die den Lehrgang für ihre eigene berufliche Weiterbildung erworben haben. Sie ist nicht übertragbar und gilt nicht für juristische Personen oder für Personen, die den Lehrgang für Dritte erworben haben. Die Garantie gilt ebenfalls nicht, wenn der Lehrgang von einer juristischen Person bezahlt wurde, auch wenn der Teilnehmer eine natürliche Person ist.
Dieser Punkt 11 gilt für Lehrgangsteilnehmer, die ab dem 11.10.2024 einen der zu Beginn dieses Abschnitts genannten Kurse gebucht haben.
12. Schlussbestimmungen
12.1. Individuelle Vereinbarungen und Nebenabreden bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
12.2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Bestimmungen des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
12.3. Soweit ein Verbraucher bei Abschluss des Vertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte und entweder zum Zeitpunkt der Klageerhebung verlegt hat oder seinen Aufenthaltsort zu diesem Zeitpunkt unbekannt ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Geschäftssitz des Verkäufers.
Wenn ein Verbraucher seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht in einem Mitgliedsstaat der europäischen Union hat, sind für alle Streitigkeiten die Gerichte am Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlich zuständig.
Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers.
12.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder den gesetzlichen Regelungen widersprechen, so wird hierdurch der Vertrag im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die jeweilige gesetzliche Regelung.