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Bachelor-Niveau · ohne Abitur · neben dem Job

In 12 Monaten nebenberuflich zum Bachelor?So geht's mit dem Wirtschaftsfachwirt (IHK)

Kein Studium, kein Abitur, keine vier Jahre – und trotzdem offiziell auf Bachelor-Niveau.

Ein Studium neben dem Job kostet dich drei bis vier Jahre deiner Abende und Wochenenden. Der Wirtschaftsfachwirt (IHK) bringt dich in rund einem Jahr auf dieselbe Stufe: Im Deutschen Qualifikationsrahmen steht er auf Niveau 6, genau wie der Bachelor. Du lernst neben deinem Job, ohne feste Termine, und der Staat übernimmt bis zu 75 % der Kosten.

Kurz gesagt: Der Wirtschaftsfachwirt (IHK) ist kein Hochschulstudium – er steht aber offiziell auf derselben Stufe. Im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) gehört er zu Niveau 6, genau wie der Bachelor – und auf deinem englischen IHK-Zeugnis steht in der Regel sogar „Bachelor Professional of Business (CCI)“. Statt Abitur brauchst du eine Ausbildung oder Berufspraxis. Mit 6 bis 8 Stunden Lernzeit pro Woche bist du in rund 12 Monaten prüfungsbereit; die Prüfung legst du bei deiner IHK ab. Das Aufstiegs-BAföG übernimmt dabei bis zu 75 % der Lehrgangskosten.

  • ✓Ein Drittel der Zeit. Neben dem Job dauert ein Bachelor drei bis vier Jahre, der Fachwirt rund eins.
  • ✓Praxis statt Formeln. Keine höhere Mathematik, keine Statistik-Klausuren. Du lernst, was im Büro wirklich gebraucht wird.
  • ✓Die Hochschule bleibt dir trotzdem offen. Mit dem Fachwirt darfst du später studieren, auch ohne Abitur.
  • ✓Du zahlst nur einen Bruchteil. Mit Aufstiegs-BAföG liegt dein Eigenanteil bei unserem Lehrgang bei rund 750 €.
Das Problem

Warum so viele ihren Aufstieg aufschieben – und welche Abkürzung kaum jemand kennt

Der Wunsch ist meistens klar: mehr Verantwortung, mehr Gehalt, mehr Anerkennung. Was fehlt, ist ein Weg, der neben Job und Familie wirklich machbar ist.

Vielleicht kennst du das: Du machst deinen Job gut, kennst die Abläufe besser als manche Führungskraft – und trotzdem geht die Beförderung an jemanden mit Studienabschluss. In Stellenanzeigen steht „abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Qualifikation“. Heißt das jetzt, noch einmal vier Jahre zu investieren?

Für die meisten Berufstätigen ist ein klassisches Studium keine echte Option. Vollzeit an der Uni heißt: kein Gehalt. Berufsbegleitend heißt: drei bis vier Jahre lang Abende, Wochenenden und Urlaubstage am Schreibtisch, dazu an privaten Hochschulen schnell fünfstellige Studiengebühren. Ohne Abitur kommen vielerorts noch Eignungsprüfungen oder ein Probestudium dazu.

Genau hier setzt der Wirtschaftsfachwirt (IHK) an. Er ist für Menschen gemacht, die schon im Beruf stehen – und er ist der vielseitigste kaufmännische Abschluss, den die IHK zu bieten hat. Am deutlichsten wird der Unterschied zum Studium, sobald du Zeit und Aufwand nebeneinanderlegst:

Fachwirt und Bachelor im Aufwand-Vergleich

Beide Wege enden auf DQR-Niveau 6. Der Weg dorthin ist sehr unterschiedlich lang.

Dauer neben dem Job

Bachelorberufsbegleitend
Wirtschaftsfachwirt (IHK)bei 6 bis 8 Std. pro Woche

Lernaufwand insgesamt

Bachelor180 ECTS-Punkte
Wirtschaftsfachwirt (IHK)Erfahrungswert

So haben wir gerechnet: Bachelor mit 180 ECTS-Punkten, ein Punkt entspricht 25 bis 30 Arbeitsstunden. Für den Fachwirt nutzen wir die Erfahrungswerte unserer Teilnehmer: rund 650 Stunden inklusive der Wiederholung vor den Prüfungen.

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Damit du genau weißt, was du bekommst: Der Wirtschaftsfachwirt ist kein akademischer Grad wie der „Bachelor of Arts“. Auf deinem deutschen Zeugnis steht „Geprüfter Wirtschaftsfachwirt“. In der Regel stellt dir die IHK aber zusätzlich ein englisches Zeugnis aus – und darauf steht „Bachelor Professional of Business (CCI)“. Was beide Abschlüsse verbindet, ist das Niveau, und das ist offiziell festgelegt. Wie, zeigt dir der nächste Abschnitt.
Bachelor-Niveau

Ist das wirklich Bachelor-Niveau? Ja – und zwar offiziell.

Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) ordnet Abschlüsse in Deutschland acht Stufen zu. Hochschule und berufliche Bildung stehen dabei auf einer gemeinsamen Leiter.

Die Stufen des Deutschen Qualifikationsrahmens

Dargestellt sind die Stufen 4 bis 8 – also der Bereich, in dem sich deine Karriere abspielt.

Stufe8
PromotionDoktorgrad
Stufe7
Master · Geprüfter Betriebswirt (IHK)Der mögliche nächste Schritt nach dem Fachwirt
Stufe6
Bachelor · Wirtschaftsfachwirt (IHK) · MeisterHier kommst du mit dem Fachwirt anDein Ziel
Stufe5
Geprüfter BerufsspezialistErste Stufe der Aufstiegsfortbildung
Stufe4
Dreijährige Berufsausbildungz. B. Kaufleute für Büromanagement oder IndustriekaufleuteDein Start

Quelle: Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen, dqr.de.

Der Sprung, den du mit dem Fachwirt machst, ist also nicht klein: von Stufe 4 direkt auf Stufe 6. Hinter dem DQR steht kein Bildungsanbieter, sondern ein gemeinsamer Rahmen von Bund und Ländern, entwickelt mit Sozialpartnern und Wirtschaft. Sein Grundsatz lautet „gleichwertig, aber nicht gleichartig“: Ein Bachelor lernt mehr Theorie, ein Fachwirt mehr Praxis. Das Anforderungsniveau ist dasselbe.

Für dich heißt das ganz praktisch: Steht in einer Stellenanzeige „Studium oder vergleichbare Qualifikation“, hast du mit dem Fachwirt genau diese vergleichbare Qualifikation – offiziell eingeordnet und für jeden Personaler auf dqr.de nachprüfbar.

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Der Bonus, den kaum jemand kennt: Mit dem Fachwirt darfst du studieren

Seit einem Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2009 berechtigt eine Aufstiegsfortbildung wie der Fachwirt zum allgemeinen Hochschulzugang – also zu demselben Recht, das dir das Abitur geben würde. Die Länder haben das in ihren Hochschulgesetzen umgesetzt; die Details regelt jedes Land selbst.

Du verbaust dir mit dem Fachwirt also nichts. Im Gegenteil: Willst du später doch noch studieren, hast du dir die Tür damit erst geöffnet. Manche Hochschulen rechnen dir Fachwirt-Inhalte sogar auf das Studium an.

Der direkte Vergleich

Wirtschaftsfachwirt oder Bachelor: die Unterschiede auf einen Blick

Beide Wege führen auf dasselbe Niveau. Sie unterscheiden sich in fast allem, was dich auf dem Weg dorthin Zeit, Geld und Nerven kostet.

Kriterium Wirtschaftsfachwirt (IHK) Bachelor, berufsbegleitend
Niveau im DQR Stufe 6 Stufe 6
Zugang Ausbildung oder Berufspraxis – kein Abitur nötig Abitur oder Fachhochschulreife; ohne Abitur oft nur mit Eignungsprüfung oder Probestudium
Dauer neben dem Job Rund 12 Monate 3 bis 4 Jahre
Lernaufwand insgesamt Rund 650 Stunden Rund 4.500 bis 5.400 Stunden (180 ECTS)
Lernzeit pro Woche 6 bis 8 Stunden Oft 20 Stunden und mehr
Inhalte Praxisnah: BWL, Rechnungswesen, Recht, Führung, Marketing, Logistik – an Situationen aus dem Unternehmensalltag Stärker theoretisch, mit wissenschaftlichem Arbeiten und Hausarbeiten
Mathematik Kaufmännisches Rechnen: Prozente, Kosten, Kennzahlen Wirtschaftsmathematik und Statistik als Pflichtfächer
Kosten Lehrgang meist 2.500 bis 3.500 €, davon bis zu 75 % gefördert Private Hochschulen oft über 10.000 €; staatliche günstiger, aber nur wenige Studiengänge sind auf Berufstätige ausgelegt
Förderung Aufstiegs-BAföG – unabhängig von Alter, Einkommen und Vermögen Für ein Teilzeitstudium gibt es kein BAföG
Prüfung Bei deiner IHK, bundesweit einheitlich zweimal im Jahr Klausuren und Hausarbeiten in jedem Semester, dazu die Bachelorarbeit
Abschluss Geprüfter Wirtschaftsfachwirt (IHK), auf dem englischen Zeugnis „Bachelor Professional of Business (CCI)“ Bachelor of Arts oder Bachelor of Science

Angaben zum Bachelor beziehen sich auf typische berufsbegleitende Studiengänge mit 180 ECTS-Punkten. Dauer und Lernaufwand beim Fachwirt beruhen auf den Erfahrungswerten unserer Teilnehmer.

Was dir der Abschluss bringt

Beförderung, Gehalt, Jobwechsel: was sich nach dem Fachwirt ändert

Wir wollten es genau wissen und haben über 800 Fachwirt-Absolventen gefragt, was sich nach ihrem Abschluss tatsächlich verändert hat. Die Ergebnisse stehen in unserer kostenlosen Absolventenstudie.

Grafik aus der Absolventenstudie: 91,4 % der Absolventen sagen, die Weiterbildung hat sich gelohnt

60 %

verdienen nach dem Abschluss mindestens 150 € brutto mehr im Monat.

11,4 %

liegen sogar bei über 750 € mehr im Monat.

Quelle: ZumFachwirt-Absolventenstudie, Befragung von über 800 Fachwirt-Absolventen der Jahre 2018 bis 2023 · Studie kostenlos anfordern

Spannend ist vor allem der Blick aufs Gehalt. Viele Befragte hatten ihren Abschluss gerade erst in der Tasche – und Gehaltssprünge kommen oft erst mit der nächsten Beförderung oder dem nächsten Jobwechsel. Die Werte sind also eher die Untergrenze. So verteilt sich der monatliche Mehrverdienst:

Grafik aus der Absolventenstudie: monatlicher Bruttomehrverdienst nach dem Fachwirtabschluss – 11,4 % über 750 €, 6,1 % 600 bis 749 €, 10,8 % 450 bis 599 €, 15,3 % 300 bis 449 €, 16,4 % 150 bis 299 €
Bei 35 % liegt das Plus bisher bei 0 bis 149 €. Grafik aus unserer Absolventenstudie · Studie kostenlos anfordern
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Die nächste Stufe auf der Karriereleiter

Teamleitung, Abteilungsleitung, Filial- oder Gebietsleitung: Laut Prüfungsverordnung bereitet dich der Fachwirt genau auf „Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben“ vor. Das ist der Abschluss für alle, die mehr Verantwortung wollen.

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Ein starkes Argument im Gehaltsgespräch

Mit einem anerkannten Abschluss auf Bachelor-Niveau verhandelst du anders. Jeder neunte Befragte verdient seit dem Abschluss über 750 € brutto mehr im Monat – die ganze Auswertung steht in der Absolventenstudie.

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Freie Wahl bei Branche und Arbeitgeber

Der Wirtschaftsfachwirt ist branchenunabhängig. Industrie, Handel, Logistik, Dienstleistung: Du bist nicht an deine bisherige Firma oder Branche gebunden.

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Anerkennung, die man sehen kann

Deine Erfahrung steht jetzt schwarz auf weiß auf einem IHK-Zeugnis. Das verändert, wie Vorgesetzte dich wahrnehmen – und wie du selbst auf deine Leistung schaust.

🧠

Wissen, das du sofort nutzt

Kostenrechnung, Arbeitsrecht, Mitarbeiterführung: Was du abends lernst, begegnet dir am nächsten Morgen im Büro wieder. Genau das macht das Lernen so greifbar.

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Der Weg nach oben bleibt offen

Nach dem Fachwirt kannst du den Geprüften Betriebswirt (IHK) anschließen – Stufe 7 im DQR, also Master-Niveau. Oder du nutzt deinen Hochschulzugang für ein Studium.

Was kommt danach? Für knapp die Hälfte der Befragten ist mit dem Fachwirt erst einmal alles erreicht, was sie wollten. Gut jeder Fünfte plant als Nächstes den Betriebswirt (IHK), und rund jeder Achte denkt über ein Studium nach.

Grafik aus der Absolventenstudie: Zukunftspläne – 47,6 % vorerst keine weitere Qualifikation, 21,4 % Betriebswirt, 12,8 % Fachweiterbildung, 11,8 % Studium
Grafik aus unserer Absolventenstudie · Studie kostenlos anfordern
Lohnt sich der Fachwirt auch für dich? In unserer kostenlosen Absolventenstudie „Das bringt dir der Wirtschaftsfachwirt (wirklich)“ berichten über 800 Fachwirte auf 22 Seiten, wie sich Gehalt, Position und Alltag nach dem Abschluss verändert haben.
Studie kostenlos holen →
Neben Job und Familie

Schaffe ich das neben Vollzeitjob und Familie?

Das ist die ehrlichste Frage vor jeder Weiterbildung. Die Antwort unserer Teilnehmer ist ziemlich eindeutig.

„Flexibilität ist für mich das A und O. Da ich Vollzeit arbeite und auch die Familie unterbringen muss, ist der Fernlehrgang von ZumFachwirt für mich eine super Gelegenheit, alles unter einen Hut zu bekommen.“

– Stimme aus unserem Wirtschaftsfachwirt-Lehrgang

Mit diesem Wunsch ist die Stimme nicht allein. In unserer Absolventenstudie haben wir alle, die per Fernlehrgang gelernt haben, nach ihren Gründen gefragt. Die freie Zeiteinteilung lag mit 85,7 % klar vorn, gefolgt von der Ortsunabhängigkeit mit 75,4 %.

Keine Anfahrt, keine Anwesenheitspflicht, kein fester Stundenplan: Genau das macht eine Weiterbildung neben Job und Familie überhaupt erst möglich.

Grafik aus der Absolventenstudie: Gründe für einen Fernlehrgang – freie Zeiteinteilung 85,7 %, Ortsunabhängigkeit 75,4 %
Grafik aus unserer Absolventenstudie · Studie kostenlos anfordern

Rund 80 % unserer eigenen Wirtschaftsfachwirte haben ihren Abschluss neben einem Vollzeitjob gemacht, viele zusätzlich mit Familie. In der großen Absolventenstudie über alle Fachwirt-Abschlüsse sieht es ähnlich aus: 73,9 % haben neben einer Vollzeitstelle gelernt. Gut jeder fünfte Befragte hat sich während der Weiterbildung außerdem um Kinder gekümmert – und die Mehrheit von ihnen (58,1 %) hat nebenbei Vollzeit gearbeitet.

Grafik aus der Absolventenstudie: 73,9 % haben die Weiterbildung neben einer Vollzeitbeschäftigung absolviert
Grafik aus der Absolventenstudie: 21,3 % haben sich während der Weiterbildung um Kinder gekümmert, davon arbeiteten 58,1 % in Vollzeit und 22,5 % in Teilzeit

Grafiken aus unserer Absolventenstudie · Studie kostenlos anfordern

Sie alle hatten nicht mehr Zeit als du. Der Aufwand ist schlicht überschaubarer, als die meisten denken. Wie andere Absolventen Job, Familie und Lernen unter einen Hut bekommen haben, liest du in unserer kostenlosen Absolventenstudie.

Für die komplette Vorbereitung brauchen unsere Teilnehmer rund 650 Stunden. Den Großteil davon schaffst du mit 6 bis 8 Stunden pro Woche, dazu kommen intensive Wiederholungsphasen vor den Prüfungen. So kann eine normale Lernwoche aussehen:

So sehen 7 Stunden Lernzeit pro Woche aus

Ein Beispiel – du legst die Lernzeiten so, wie es zu deinem Alltag passt.

= 7 Stunden pro Woche Zwei Abende plus ein Vormittag am Wochenende – und vier freie Tage.

Unser Tipp: Nimm dir die letzten ein bis zwei Wochen vor jeder Prüfung Urlaub. So kommen noch einmal 60 bis 90 Stunden konzentrierte Wiederholung dazu – das gibt dir Sicherheit am Prüfungstag.

Dein Jahr bis zur Prüfung

Der Wirtschaftsfachwirt besteht aus zwei schriftlichen Teilen und einer kurzen mündlichen Prüfung. So greifen die Etappen ineinander.

Startjederzeit
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Du startest, wann du willst

Kein Semesterbeginn, keine Bewerbungsfrist. Im persönlichen Startgespräch planen wir deinen Lernplan rund um Job, Familie und die nächsten IHK-Prüfungstermine.

ca. 5 MonateTeil 1
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Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

Volks- und Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Recht und Steuern, Unternehmensführung. Du lernst mit Video-Lektionen, Skripten und App – morgens, abends oder am Wochenende.

Prüfung: vier Klausuren an einem Tag bei deiner IHK.

ca. 6 MonateTeil 2
💼

Handlungsspezifische Qualifikationen

Jetzt wird es praktisch: Betriebliches Management, Investition und Finanzierung, Logistik, Marketing und Vertrieb, Führung und Zusammenarbeit – trainiert an praxisnahen Fallstudien.

Prüfung: zwei Situationsaufgaben an zwei Tagen.

danachAbschluss
🎓

Mündliche Prüfung und Zeugnis

Rund zwei bis drei Monate nach dem schriftlichen Teil präsentierst du kurz eine Lösung und führst ein Fachgespräch. Danach hältst du dein IHK-Zeugnis in der Hand – auf Bachelor-Niveau.

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Was „in 12 Monaten“ konkret heißt: Gemeint ist deine Lernzeit bis zur Prüfungsreife bei 6 bis 8 Stunden pro Woche. Die schriftlichen IHK-Prüfungen finden bundesweit zweimal im Jahr statt, im Frühjahr und im Herbst; die mündliche Prüfung folgt danach. Wie du Start und Termine geschickt legst, planen wir gemeinsam mit dir. Mehr Zeit pro Woche? Mit 15 bis 20 Stunden schaffen manche die Vorbereitung sogar in rund einem halben Jahr. Mehr zur Zeitplanung
Schnell-Check

Erfüllst du die Voraussetzungen? Finde es in 60 Sekunden heraus

Wer zur Prüfung zugelassen wird, regelt § 2 der Prüfungsverordnung. Zwei Fragen genügen, um zu sehen, wo du stehst.

1 · Welche Ausbildung hast du abgeschlossen?

2 · Wie viel Berufspraxis hast du seit deinem Ausbildungsabschluss?

Gemeint ist Berufspraxis im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich.

Beantworte beide Fragen – dein Ergebnis erscheint dann direkt hier.

Kosten und Förderung

Was kostet der Wirtschaftsfachwirt – und wer zahlt mit?

Weniger, als die meisten denken. Für Aufstiegsfortbildungen wie den Fachwirt gibt es eine der großzügigsten Förderungen, die der Staat für Weiterbildung kennt.

Fachwirt-Lehrgänge kosten meist zwischen 2.500 und 3.500 €, dazu kommt die Prüfungsgebühr deiner IHK. Für beides kannst du Aufstiegs-BAföG beantragen – unabhängig von deinem Alter, deinem Einkommen und deinem Vermögen.

Das Prinzip ist einfach: Die Hälfte der Kosten bekommst du als Zuschuss, den du nie zurückzahlst. Den Rest finanziert die KfW als zinsgünstiges Darlehen. Bestehst du die Prüfung, wird dir davon noch einmal die Hälfte erlassen. Unterm Strich zahlst du nur rund ein Viertel selbst.

Rechenbeispiel: unser Fernlehrgang Wirtschaftsfachwirt

Kursgebühr mit Förderabwicklung: 2.999 € · Förderung für dein Bundesland berechnen

1.499,50 €

Zuschussmusst du nie zurückzahlen

749,75 €

Darlehenserlasssobald du bestanden hast

749,75 €

Dein Eigenanteilrückzahlbar erst nach der Weiterbildung über das KfW-Darlehen

Einige Bundesländer zahlen nach bestandener Prüfung zusätzlich eine Aufstiegsprämie, Bayern etwa den Meisterbonus. Dort ist dein Eigenanteil damit mehr als ausgeglichen. Alle Details findest du auf unserer Seite zu den Fördermöglichkeiten.

So haben die Befragten ihre Weiterbildung finanziert

In unserer Absolventenstudie hat gut die Hälfte (51,8 %) Aufstiegs-BAföG bekommen, jeder Fünfte (20,1 %) wurde vom Arbeitgeber unterstützt. Insgesamt hatten über drei Viertel der Befragten eine Förderung.

Unser Tipp: Sprich auch deinen Arbeitgeber an. Für viele Firmen ist eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau eine Investition, die sich lohnt – und das Gespräch kostet dich nichts.

Grafik aus der Absolventenstudie: Förderung – 51,8 % Aufstiegs-BAföG, 20,1 % Arbeitgeber, 22,9 % keine Förderung
Damalige Nutzung der Befragten – die aktuellen Fördersätze zeigt das Rechenbeispiel oben. · Studie kostenlos anfordern

Zum Vergleich: Ein berufsbegleitendes Bachelorstudium an einer privaten Hochschule kostet schnell über 10.000 € – und für ein Teilzeitstudium gibt es kein BAföG.

💡
Du musst nicht auf die Bewilligung warten. Nach der Buchung stellen wir dir das Formblatt B für deinen Antrag aus. Du startest sofort, die Förderung läuft parallel. Jedes Jahr machen über 200 Teilnehmer ihre Weiterbildung bei uns mit Aufstiegs-BAföG.
Wer dahintersteckt

Der Satz, den wir von unseren Teilnehmern am häufigsten hören

Hätte ich vorher gewusst, dass es euch gibt, hätte ich meinen Fachwirt direkt bei euch gemacht.

Jasper Quast, Gründer und Kursleiter von ZumFachwirt

Jasper Quast

Gründer und Kursleiter von ZumFachwirt · selbst Geprüfter Wirtschaftsfachwirt (IHK)

Um zu verstehen, warum wir diesen Satz so oft hören, muss ich kurz erzählen, wie ZumFachwirt entstanden ist.

Ich habe meinen Wirtschaftsfachwirt selbst gemacht. Gestört haben mich damals die starren Termine – vor allem aber komplizierte Erklärungen ohne verständliche Beispiele. Also habe ich angefangen, eigene Skripte zu schreiben und Videos aufzunehmen. Zuerst nur für mich.

Die Videos habe ich auf YouTube gestellt, und dort wurden sie beliebter, als ich je gedacht hätte. Eine Fernschule zu gründen, war nie mein Ziel. Sie hat sich ergeben.

Aus dem Einzelprojekt ist inzwischen ein Team geworden. Wir haben über 4.000 Teilnehmer zu ihrem IHK-Abschluss begleitet und wurden mehrfach als Top-Fernschule ausgezeichnet – für die Qualität unserer Kurse und das Feedback unserer Teilnehmer.

Darum hören wir den Satz von oben so oft: Bei uns lernst du mit verständlichen Videos und Beispielen aus dem echten Arbeitsalltag. Es gibt keinen Stundenplan, nach dem du dich richten musst, und bei Fragen erreichst du uns persönlich per WhatsApp oder E-Mail.

Vielleicht hast du den Fachwirt bisher vor dir hergeschoben, weil du dachtest, das sei zu trocken, zu schwer oder neben dem Job nicht zu schaffen. Mit genau diesen Zweifeln haben viele unserer Teilnehmer angefangen. Heute stehen sie auf Bachelor-Niveau.

✓ 4.000+ Teilnehmer ✓ 50.000+ Abonnenten auf YouTube ★ 4,7 von 5 Sternen bei FernstudiumCheck ✓ 99 % Weiterempfehlung ✓ Top-Fernschule 2022–2026 ✓ Staatlich zugelassen (ZFU 5121019)
🎁 Kostenloses Infomaterial
📊 Kostenlos · 22 Seiten · per E-Mail

Bevor du dich entscheidest: Frag die, die es schon geschafft haben

Wir haben über 800 Fachwirt-Absolventen der Jahre 2018 bis 2023 befragt und die Antworten auf 22 Seiten zusammengefasst – mit allen Licht- und Schattenseiten. Es ist die erste Studie, die sich ausschließlich mit Fachwirten beschäftigt.

  • ✓Lohnt sich der Fachwirt? Was Absolventen rückblickend sagen
  • ✓Wie verändert sich das Gehalt? Alle Zahlen zu Gehalt und Karriere nach dem Abschluss
  • ✓Geht das mit Vollzeitjob und Familie? Die Erfahrungen der Befragten
  • ✓Wie schwer ist die Prüfung? Was an den Durchfallquoten dran ist
  • ✓Präsenz, online oder Fernlehrgang? Welche Form sich bewährt hat
  • ✓Was kommt danach? Wie es für Absolventen beruflich weiterging
Titelblatt der Absolventenstudie „Die Fachwirt-Weiterbildung IHK“

Große Absolventenstudie

Das bringt dir der Wirtschaftsfachwirt (wirklich)

22 Seiten · Erfahrungen von über 800 Absolventen · direkt in dein Postfach

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Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu Wirtschaftsfachwirt und Bachelor

Ist der Wirtschaftsfachwirt ein Bachelor?

Nein, ein akademischer Grad ist er nicht – er steht aber auf demselben Niveau. Im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) ist der Geprüfte Wirtschaftsfachwirt der Stufe 6 zugeordnet, genau wie der Bachelor. Der DQR folgt dabei dem Grundsatz „gleichwertig, aber nicht gleichartig“: Der Bachelor ist theoretischer, der Fachwirt praxisnäher.

Steht auf meinem Zeugnis „Bachelor Professional“?

Auf deinem deutschen IHK-Zeugnis steht „Geprüfter Wirtschaftsfachwirt/Geprüfte Wirtschaftsfachwirtin“ – so legt es die Prüfungsverordnung fest. In der Regel stellt dir deine IHK zusätzlich ein englisches Zeugnis aus, und darauf steht „Bachelor Professional of Business (CCI)“. Der Zusatz „CCI“ steht für Chamber of Commerce and Industry, also die IHK, und grenzt den Titel vom Hochschul-Bachelor ab. Das Niveau ist dasselbe: DQR-Stufe 6, wie der Bachelor.

Brauche ich Abitur für den Wirtschaftsfachwirt?

Nein. Du brauchst eine abgeschlossene Ausbildung oder Berufspraxis. Mit einer mindestens dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildung wirst du ohne weitere Praxis zu Teil 1 zugelassen. Ohne Ausbildung reichen drei Jahre Berufspraxis. Für Teil 2 kommt jeweils ein weiteres Jahr Praxis hinzu, das du meist ganz nebenbei sammelst, während du lernst. Mit dem Schnell-Check siehst du in 60 Sekunden, wo du stehst.

Kann ich mit dem Fachwirt studieren?

Ja. Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2009 berechtigt eine Aufstiegsfortbildung wie der Fachwirt zum allgemeinen Hochschulzugang – so wie das Abitur. Umgesetzt ist das in den Hochschulgesetzen der Länder, die Details regelt jedes Land selbst. Manche Hochschulen rechnen dir Fachwirt-Inhalte sogar auf das Studium an.

Wie lange dauert der Wirtschaftsfachwirt wirklich?

Mit 6 bis 8 Stunden Lernzeit pro Woche bist du in rund 12 Monaten prüfungsbereit. Wer 15 bis 20 Stunden investiert, schafft die Vorbereitung in etwa einem halben Jahr. Die schriftlichen Prüfungen finden bundesweit zweimal im Jahr statt, im Frühjahr und im Herbst; die mündliche Prüfung folgt rund zwei bis drei Monate danach. Wie du deinen Start auf die Termine abstimmst, planen wir im Startgespräch gemeinsam.

Wie viel mehr verdiene ich als Wirtschaftsfachwirt?

Das hängt stark von Branche, Region und Position ab – pauschale Zahlen helfen dir deshalb wenig. Aussagekräftiger ist, was echte Absolventen erlebt haben: In unserer Befragung verdienen 60 % nach dem Abschluss mindestens 150 € brutto mehr im Monat, 11,4 % sogar über 750 €. Alle Zahlen findest du in der Absolventenstudie.

Wie schwer ist die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt?

Geschenkt bekommst du den Abschluss nicht – er verlangt ein Jahr Durchhaltevermögen. Die Inhalte selbst sind aber gut zu bewältigen: Es geht um Wissen aus dem kaufmännischen Alltag, höhere Mathematik kommt nicht vor. Entscheidend ist eine Vorbereitung mit typischen IHK-Prüfungsaufgaben. Für unseren Lehrgang gilt außerdem eine Bestehensgarantie: Bestehst du trotz aller Versuche nicht, bekommst du deine Kursgebühr zurück – die Bedingungen stehen in unseren AGB. Was Absolventen über die Schwierigkeit der Prüfung sagen, steht in unserer kostenlosen Absolventenstudie.

Was kostet der Wirtschaftsfachwirt?

Lehrgänge kosten meist 2.500 bis 3.500 €, dazu kommt die Prüfungsgebühr deiner IHK. Mit Aufstiegs-BAföG bekommst du die Hälfte als Zuschuss, den Rest als zinsgünstiges KfW-Darlehen. Bestehst du die Prüfung, wird die Hälfte des Darlehens erlassen. Bei unserem Fernlehrgang liegt dein Eigenanteil damit bei rund 750 €.

Muss ich zu festen Zeiten online sein oder irgendwo hinfahren?

Bei uns nicht. Du lernst mit Video-Lektionen, Skripten, Übungsaufgaben und App – wann und wo du willst. Es gibt keine Präsenzpflicht und keine Live-Termine. Bei Fragen erreichst du uns persönlich per WhatsApp und E-Mail. Nur die Prüfung selbst legst du vor Ort bei deiner IHK ab.

Was ist der Unterschied zwischen Wirtschaftsfachwirt und Betriebswirt (IHK)?

Der Geprüfte Betriebswirt (IHK) ist der nächste Schritt nach dem Fachwirt und steht im DQR auf Stufe 7, dem Niveau des Masters. Für die meisten ist deshalb der Fachwirt der richtige Einstieg: Er bringt dich von der Ausbildung direkt auf Bachelor-Niveau und öffnet dir später den Weg zum Betriebswirt.

Wann kann ich mit dem Wirtschaftsfachwirt anfangen?

Jederzeit. Es gibt keinen Semesterbeginn und keine Bewerbungsfrist. Ideal ist ein Start rund fünf bis sechs Monate vor dem Prüfungstermin für Teil 1 – die aktuellen Termine und deinen persönlichen Zeitplan findest du auf unserer Seite zum Wirtschaftsfachwirt.

In einem Jahr könntest du auf Bachelor-Niveau sein

Ein Jahr vergeht so oder so. Die Frage ist nur, ob du danach an derselben Stelle stehst wie heute – oder mit einem Abschluss, der dir die nächste Tür öffnet.

Fang mit dem kleinsten Schritt an: Lies, was über 800 Fachwirte über ihren Weg sagen. Danach weißt du, ob dieser Weg auch deiner ist.

Lieber direkt eine Frage stellen? Schreib uns per WhatsApp oder an support@zumfachwirt.de.

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